022 Regel- und Steuerkomponenten für TAC-Ventilatoren
Grundsätzlich können TAC-Ventilatoren in 4 verschiedenen Arbeits-Modi betrieben werden (grundsätzlich in Kombination mit einer entsprechenden Kontrollbox):CA (Konstanter Volumenstrom)
Innerhalb des Ventilatorarbeitsbereiches können 3 frei wählbare Volumenströme programmiert werden, der aktivierte Volumenstrom wird unabhängig von Druckschwankungen konstant gehalten.
LS (Verknüpfung mit einem 0/10V-Signal)
Stufenlose Volumenstromregelung über ein externes 0 - 10V - Signal. Dieses Signal kann entweder von der Gebäudeleittechnik oder aber von einem aktiven Fühler (Temperatur, CO2, Feuchte usw.) erzeugt werden. Die Kennlinie (Zusammenhang Spannung - Volumenstrom) sowie der Arbeitsbereich sind programmierbar.
CPf (Konstanter Systemdruck, ohne Sensor)
Ein gewählter Referenzdruck im System wird konstant gehalten, die Volumenströme werden entsprechend angepaßt. Bezugsgröße ist der von der Elektronik ermittelte Ventilatordruck.
CPs (Konstanter Systemdruck mit einem Drucksensor)
Ein gewählter Referenzdruck im System wird konstant gehalten, die Volumenströme werden entsprechend angepaßt. Bezugsgröße ist der vom Drucksensor gemessene Wert.
Kontrollbox-Ausführungen
Anschluß von 1 Ventilator; Arbeitsmodus CA
Anschluß von 1 Ventilator; Arbeitsmodus CA oder LS oder CPf oder CPs
Direkter Anschluß von 1 Ventilator; Arbeitsmodus CA oder LS oder CPf oder CPs
Netzwerkversion: Programmierung und Steuerung der Ventilatoren über einen PC (Anschluß über entsprechendes Interface)
Maximal 256 Kontrollboxen (und damit Ventilatoren) können in einem Netzwerk betrieben werden
Anschluß von max. 4 Ventilatoren gleichen Typs; Arbeitsmodus CA oder LS oder CPf oder CPs
Anschluß von max. 4 Ventilatoren gleichen Typs; Arbeitsmodus CA oder LS oder CPf oder CPs
Speziell für Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung entwickelte Kontrollbox mit zusätzlichen Anschlüssen für 3 Temperaturfühler (Fühler im Lieferumfang enthalten) zur Steuerung der Bypassklappe (Motoranschluß auf der Box) bzw. zur Verhinderung des Einfrierens der Wärmerückgewinnungseinheit
Zuluft- und Abluftventilatoren können unterschiedlich beaufschalgt werden.
Gemeinsame Funktionen:
- Softstop / Softstartfunktion vermeidet die ansonsten entstehenden hohen Anlaufströme (außer bei der Inbetriebnahme)
- Display-Anzeige von aktuellem Volumenstrom und Systemdruck
- Nachlaufzeit des Ventilators (nach dem Softstop) einstellbar
- Zusatzrelais SAT3 (230 V, 4 A) schaltet, wenn vorgegebener Druckwert überschritten wurde bzw. der Ventilator läuft (kann als Signalgeber oder als schalter für andere Komponenten verwendet werden)

Deutsch
Englisch 













